Inkasso ist ein relativ umfassender Begriff für viele Arbeitsvorgänge und Massnahmen, die damit verbunden sind, rückständige oder säumige Kunden zum Zahlen zu bewegen. Dies fängt dabei an, die Rechnungen und Zahlungsfristen ordentlich zu sortieren und einen ersten Eindruck zu bekommen, wenn die Zahlungsmoral eines Kunden nachlässt oder sich verschlechtert. Ab einer gewissen Überschreitung des Zahlungszeitpunktes beginnt Inkasso mit einem freundlichen Schreiben oder Anruf. Zu diesem Zeitpunkt geht es darum, den Kunden einfach noch einmal an die fällige Zahlung zu erinnern, vielleicht hat er es echt vergessen. Bei weitergehender Nicht-Zahlung sind die nächsten Schritte Mahnbriefe, telefonische Nachfragen und bei größeren Beträgen auch der (unangekündigte) Hausbesuch. Mit dem Fortschreiten des Nicht-Zahlenwollens und im Falle eines hohen Betrages wird dann das Inkasso immer aktiver bis hin zu Mahnbescheid, Pfändungen oder Warenrückholung (nur bei Eigentumsvorhehalt und ohne Gewalt).

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