Der interne Zinsfuss ist eine interessante Investitionsrechenmethode, die feststellt, wie lukrativ eine Investition wirklich ist. Zuerst wird ein Plan erstellt, der erwartete Aus- und Einzahlungen, die mit einer Investition verbunden sind, in einen zeitlichen und geldlichen Zusammenhang stellt. In der Regel gibt es zu Investitionsbeginn eine sehr goße Auszahlung (Zeitpunkt 0) und dann in den Folgemonaten Beträge (meist grösser 0), um die Investition zurückzuzahlen. Jede dieser Zahlungen wird auf einen einheitlich gewählten Zeitpunkt (z. B. t=0) abgezinst. Nun wird mit verschiedenen Zinssätzen ausprobiert, ab welchem Zinssatz die Summe der abgezinsten Einzahlungen erstmals niedriger sind, als die Auszahlung. Dieser Zinssatz ist der interne Zinsfuss, d. h. der Zinsfuss, mit dem man die Investition verzinsen würde, um am Ende gerade Null herauszubekommen. Somit ist der interne Zinsfuss die Rendite und sollte bei einem sinnvollen Investment überhalb der Rendite risikoloser Staatsanleihen liegen.

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